Schienenfahrzeuge Talgo 250
Das Komplettpaket
Werkstattausrüstung
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Talgo 250 Um die durch die verschiedenen Spurweiten (1.668 mm im Altnetz und 1.435 mm im Neubaunetz für den Hochgeschwindigkeitsverkehr) nötigen Zeiten an den Systemgrenzen zu minimieren, bestellte die spanischen RENFE 90 umspurbare und mehrsystemfähige Elektrotriebköpfe für Hochgeschwindigkeitseinsätze. Diese wurden mit Talgo Pendular Mittelwagen der jüngsten Baureihe zu Intercity Triebzügen zusammengestellt und sind als AVE S130 im Einsatz. Durch den Einsatz von jeweils einem Triebkopf an der Zugspitze und am Zugende können die Züge ohne zusätzlichen Rangieraufwand die Umspuranlagen aus eigener Kraft und ohne Halt passieren. Zudem sind hohe Beschleunigungswerte erreichbar, so dass die Reisezeiten dank des Einsatzes des Talgo 250 auch abseits der Neubaustrecken um teilweise 50% reduziert werden konnten.
Die Fahrzeuge zeichnen sich durch ihre automatische Umspurbarkeit unter Einsatz der RD-Technik von Talgo aus. Beide Triebköpfe und alle 11 Mittelwagen können die Umspuranlage mit bis zu 15 km/h passieren. Im Normalspurnetz werden 250 km/h (bei 25 kV AC) und im Breitspurnetz 220 km/h (bei 3 kV DC) erreicht. Insgesamt entstehen im Konsortium von Talgo und Bombardier 45 Züge. Talgo zeichnet für die kompletten Wagen und den mechanischen Anteil der Triebköpfe (Kasten und Drehgestelle, Konstruktion und Fertigung) verantwortlich. Die Züge sind für die folgenden Signalsysteme ausgerüstet: ERTMS Level 1 und 2, LZB, EBICAB sowie ASFA.
Die
Wagen sind druckdicht, klimatisiert und weisen GPS-basierte Fahrgastinformation,
Videobildschirme sowie Audiomodule an jedem Platz auf. Dank einer durchgehenden
Fußbodenhöhe von 760 mm, wie sie auch für deutsche ICE-Bahnsteige üblich
ist, sind die Wagen komplett niederflurig und stufenfrei. Ebenfalls zur
Serienausstattung gehört die passive Neigetechnik des Talgo Pendular Systems. Weitere Fahrzeuge des Typs Talgo 250 wurden 2009 von der usbekischen Eisenbahn bestellt.
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